ZeroWaste Stillen

Schon bei meiner Tochter habe ich gerne gestillt und da ich zu diesem Zeitpunkt gerade in das Thema Plastikfrei und ZeroWaste eingestiegen bin, durch die Stoffwindeln, habe ich mir schnell gedacht 2016-09-23 16.21.49diese ganzen Wegwerf Stilleinlagen ist doch vollkommener Blödsinn. Es war für mich klar dass eine Alternative her musste, die ähnlich wie meine Stoffwindeln war und genauso nachhaltig ist. Ebenso dachte ich mir dass es doch auch besser für meinen Körper ist, wenn eben nicht irgendwelches Plastik und Chemie an eine empfindliche Stelle kommt (und das ist die Brust in dem Moment).

Ich suchte also eine waschbare und wiederverwendbare Alternative.

Ich wasche so oder so meine Windeln von der Windelmanufaktur, warum nicht auch die Stilleinlagen. Erst einmal zum Testen habe ich mir die von Alana beim DM geholt. Diese haben schon super geholfen, aber manchmal kamen sie an Ihre Grenzen.

Ihr kennt die Windelmanufaktur ja schon von den Stoffwindeln die wir von Stephanie und ihrem Team nutzen. Aber sie haben auch Feuchttücher, Taschentücher, Slipeinlagen und eben auch Stilleinlagen. Und zwar richtig schöne:

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(Bild: http://www.windelmanufaktur.de)

Diese Stilleinlagen werden, wie alle anderen Produkte, in der Manufaktur in Dresden von Hand in der Näherei gefertigt. Also richtig Made in Germany. Es sind die gleichen guten Materialien wie auch bei den Stoffwindeln.

Die Stilleinlagen der Windelmanufaktur gibt es mit allen Stoffen und in allen Farben. Somit wird das Stillen zu etwas noch schönerem. Oft werden auch Stoffreste verwendet die es eben als Ausenwindel im Shop gibt, was eine tolle Art und Weise ist Reste zu verwerten.

Neben den bunten Farben unterscheiden sich die Stilleinlagen der Windelmanufaktur auch in der Zusammensetzung. Es gibt sie entweder in 3 bzw. 4 Schichten.

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Ebenso gibt es welche mit PUL oder als Wollstilleinalgen aus Merinowolle.

 

 

 

(Stilleinlage aus Wolle, Bild: http://www.windelmanufaktur)

 

Beispiel einer Stilleinlage aus vier Lagen:

  • 1. Schicht: das ist der direkt auf der Brust aufliegende Stoff aus leichter kühler Viskose aus Bambus gemischt mit Baumwolle
  • 2. Schicht: Die innere Saugschicht. Der Kern der Einlage sozusagen. Dieser ist aus Microfleece oder eben bei den Wollstilleinlagen aus Baumwollsherpa.
  • 3. Schicht: Außenseite. Bei der 3 Lagigen wurde eine Membran aus PUL vernäht.
  • 4. Schicht: Bei den 4 Lagigen wurde zusätzlich noch eine Lage aus Baumwolle oder Tragetuchstoff auf die Außenseite vernäht.

Wer also komplett auf Plastik verzichten will, kann hierzu die Einlagen aus Wolle  nehmen.

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(Stilleinlage aus Tragetuchstoff Yaro, Bild: http://www.windelmanufaktur.de)

Da nicht jede Frau gleich ist, gibt es die Stilleinlagen in zwei Größen. Standard ist der Durchmesser von 11cm. So groß sind die auch üblich zu kaufenden Wegwerf Einlagen. Aber es gibt auch extra große von 12cm, so dass jede Bedürfnisse gedeckt werden können.

Ich hatte in meiner ersten Schwangerschaft sechs Paar und kam damit für mich super zurecht, aber auch weil ich so oder so gewaschen habe mit den Stoffwindeln. Wer vllt nicht so häufig wäscht, kann dies natürlich individuell anpassen.

 

Zu kaufen gibt es die Stilleinlagen auf der Homepage der Windelmanufaktur: http://www.windelmanufaktur.de

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Dieser Artikel ist nicht gesponsert.

 

 

 

 

 

 

 

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Seifenliebe

Seit der Umstellung zu Plastikfrei hat sich auch viel in meinem Bad getan.

Hier ist fast alles schon in meinem Bereich umgestellt. Für die Körper- und Haarpflege nutze ich fast schon von Anfang an Seife. Und es ist ein wahre Liebe entstanden. Gerne teste ich verschiedne aber mein Hauptdealer ist und bleibt die Firma SauberKunst.

SauberKunst ist eine Seifenmanufaktur aus dem Brandenburger Land. Also der Heimat meines Mannes. Sie fertigen vegane und palmölfreie Seifen an und legen einen hohen Wert auf gute Zutaten. Es ist alles handgefertigt.

Es gibt aber nicht nur vegane Seifen, wie ihr auch auf meinem Bild seht, sondern auch Deo, festes Shampoo, SheaMousse, Kosmetik und Badekugeln.

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Für unterwegs habe ich öfter mal das feste Shampoo dabei, da es hier dann schwierig mit der Haarseife und der sauren Rinse wird. Ich habe neulich den Selbsttest gemacht und nur mit einem Stück festes Shampoo meine Haare gewaschen um zu sehen wie lange dieses hält. Bei mir (ich wasche alle drei-vier Tage meine Haare) hielt das Stück 1,5 bis 2 Monate. Ich persönlich finde das sehr ergiebig.

Sauberkunst

Auch für unsere kleinste habe ich eine Seife dort bestellt, die seit der Geburt hält also sehr sehr ergiebig ist.

Zum rassieren nehme ich die Rassierseife von SauberKunst und für unseren Vierbeiner habe ich neulich die Mopsfidel mitbestellt die extra für Fellpflege gemacht wurde. Allerdings ist deren Shampoo noch voll.

SauberKunst kann man online bestellen (www.sauberkunst.de) aber auch selber anfassen und schnuppern in deren Läden: Groß Kreutz, Werder/Havel und in Berlin im Nikolaiviertel.

Abschließend seht ihr noch ein Bild von meinen Seifen die ich ständig in Benutzung habe: Salzseife, festes Shampoo, Körperseife. Hier unterwegs in einem Waschlappen.

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Butter

Ein weiterer Bereich beim Essen, wo einige täglich nutzen, ist Butter.

Ich persönlich zwar nur zum Backen und zum Kochen (hierfür habe ich andere Alternativen), aber mein Mann nutzt es aufs Brot.

Natürlich kann man Butter auch selbst machen. 😉 Ich habe es versucht und finde es bis dato noch zu zeitaufwendig.

Deswegen habe ich weiter Gesucht und diese Butter gefunden:

Bio-Fassbutter von der Gläsernen Molkerei.

Gibt es gesalzen und ungesalzen.

Die Butter ist aus Saurrahm hergestellt und entweder mit oder eben ohne Meersalz. Aus einer kleinen Rahmmenge wird diese gewonnen und in die Rollform gebracht. Verpackt ist das ganze in aluminiumfreies Pergament. Interessant ist das die Butter im Fass gebuttert wird, also sehr viel schonender.

Am Besten passt diese zu herzhaften Gerichte oder zu Käse und Wurst auf dem Brot. Mein Mann isst sie aber auch zu süßem, wie Marmelade. 🙂

 Sie ist 100% Bio und hat das EU Bio-Logo.

Frischkäse

Ein weiteres DIY das ich regelmässig anwende ist: Frischkäse.

Ich persönlich nutze es fast wie Butter. Unter Käse oder unter Wurst – ich habe früher 1-2 Packungen pro Woche verbraucht. Am liebsten den mit Joghurt.

Von daher ist die Herstellungsvariante mit Joghurt auch optimal für mich und geht super einfach.

Rezept:

  • ein Glas Naturjoguhrt
  • ein Sieb
  • ein Tuch
  • eine Schüssel

 

Herstellung:

  • Das Sieb in die Schüssel tun und das Tuch darüber legen.
  • Naturjoghurt einfüllen in das Tuch.
  • Eine Nacht abwarten bis die Flüssigkeit herausen ist, je nach dem wie fest man seinen Frischkäse haben will.
  • Die restliche Masse umfüllen in einen Behälter (ich nehme meist ein Glasbehälter den ich wiederverwende).

FERTIG.

So einfach ist es, schnell und unkompliziert und ohne komische Inhaltssstoffe.

 

TIPP:

Falls ihr gerne Kräuterfrischkäse ist ganz einfach ähnlich nur den Joghurt bevor er ins Tuch kommt mit den Kräuter mischen, bspw. Kräuter der Provance und dann weiter wie in der Herstellung oben. Lecker!

 

Roggenmehlshampoo

Wenn man sich mit ZeroWaste beschäftigt, beschäftigt man sich – meist – erst mit dem Badezimmer. Da fällt auf, dass sehr vieles in Plastik verpackt ist und nur so in den handelsüblichen Shops zu kaufen gibt. Unteranderem das Shampoo.

Wir sind von der Industrie so getrimmt worden, dass Shampoo schäumen muss und das man so und so viel brauch. Verrückt irgendwie. Man vertraut auf die Werbung, die gesundes, schönes, kräftiges, lockiges, glattes Haar ohne viel Aufwand verspricht. Jedoch liegen die Nachteil dieser Shamposs auf der Hand und wer nur einmal die Rückseite das Kleingedruckte liest, findet zahlreichte fragwürde Inhaltsstoffe. Ich persönlich möchte diese nicht mehr in meinem Haar haben. Es gibt unter anderem Menschen die Waschen nur mit Wasser ihre Haare. Das Experiment habe ich noch nicht gewagt. 😉

Eine weitere Alternativen sind feste Shampoo bars oder sogenannte Haarseifen.

ABER ganz einfach und sehr sehr kostengünstig geht das waschen mit Roggenmehl.

Mehl ins Haar? ja so dachte ich auch am Anfang. Aber inzwischen nehme ich für daheim echt nur Roggenmehl und es klappt super. Und nicht nur das, die Abstände zwischen den Waschen verlängern sich auch.

Bevor wir loslegen möchte ich euch einige Fakten über Roggenmehl näher bringen:

  • es enthält weniger Gluten deswegen verklebt es nicht wie andere Mehle (Achtung: Für Zöliakie betroffene Personen ist diese Alternative nichts)
  • Das Korn und vor allem die Schale vom Roggen sind sehr reich an Pflegestoffen.
  • enthält Mineralstoffe, Aminosäure und Vitamine

Das Haar wird durch diese Inhaltsstoffe gepflegt und geglättet. Ebenfalls unterstützen sie bei der Regenerierung von gereizter oder strapazierter Haut.

Für die Haarwäsche benötigst du:

  • Roggenvollkornmehl
  • lauwarmes Wasser
  • Rührbesen oder Schüttelbecher
  • kleien Schüssel
Bei kurzem bis schulterlangen Haare benötige man ca. 4 EL Mehl und bei langem so 5-6 EL Mehl. Das ganze wird mit dem Wasser vermischt bis es eine Pampe entsteht. Am besten geht es mit so einem Schüttelbecher. Ich nehme einen Rührbesen, aber hier muss aufgepasst werden, dass keine Klümpchen entstehen.
Roggenmehl muss stehen und quellen. Es gibt unterschiedliche Zeiten im Netz zu finden. Smarticular sagt 1-2 Stunden. Eine andere Webseite schrieb 10 min und alles was drüber ist erhöht den Pflegeanteil von Roggenmehl.
Ich habe bisher für waschen immer so 10-12 Minuten gewartet. Waren meine Haare etwas strapeziert habe ich 15 min. gewartet. Bisher wurden meine Haare immer sauber und fühlten sich toll an.
Da Roggenmehl an sich sehr ph Neutral ist benötigen man hier keine sauere Rinse. Ich hatte Probleme beim Ausspülen am Anfang, deswegen mache ich immer noch eine Saure Rinse aus Essig und Wasser hinterher. Seit dem bleibt nichts mehr im Haar.
Vorgang:
  • Pampe herstellen
  • Haare nass machen
  • Pampe schön im Haar, am besten mit Unterteilungen, verteilen
  • ein massieren
  • ca.5 min. warten (ich dusche während dessen)
  • sehr gut aussülen (!)

Anschließend gebe ich manchmal noch danach ein wenig Haaröl in die Spitzen und Fertig!

 

Viel Spaß und natürlich könnt ihr gerne Fragen stellen

 

Ein Kleiner Tipp:

Wer von jetzt auf gleich von industriellem Shampoo auf Roggenmehl oder Haarseife umstellt kann erst einmal eine Natronwäsche für das Haar machen um alles negative von den bisherigen Shampoos aus dem Haar rauszuwaschen.

 

Kategorien DIY

Mein Briefkasten macht ZeroWaste

Im Laufe der Entwicklung das ich mich mit dem Thema ZeroWaste beschäftigt habe, ging es mir erst mal primär um den

Plastikmüll!

Aber während dessen und während meiner Recherche mit den Buch von Bea Johson bekam ich immer mehr das Gefühl das ZeroWaste wirklich mehr ist als Plastikvermeiden.

Es ist das bewusste Müll vermeiden. Und dies auf ganzer Linie. Neben den immer wiederkehrenden vollen Plastikmülleimer in der Küche, ärgert mich auch der immer knapp überlaufenden Papiermüll. Ich fragte mich woher kommt das? Warum hab ich so viel  Papiermüll?

Das erste was ich verändert war: Fehlausdrucke wieder verwenden. Vorher wurden diese achtlos weg geschmissen. Was für eine Verschwendung! Aber so hatte ich nun Schmierpapier oder Papier zum Probedrucken.

Dennoch quoll mein Papiermüll immer wieder über. Ich beobachtet und merkte, dass das ganze sinnlose Werbung und Zeitungen vom Briefkasten waren.

Die wichtigen Papierunterlagen – die kamen – wurden ja aufgehoben. Aber was füllt noch so den Briefkasten?

Zeitung: haben wir uns aboniert als Epaper. So hab ich es a.) immer dabei und b.) keinen Müll

Werbung: sinnlose Stapel Werbung flatterten jede Woche ins Haus. Ich habe mir die App Kaufda geholt und kann nun so gezielt gucken, ob es etwas für mich im Angebot gibt.

Flyer: Irgendwelche Flyer die auf irgndwas hindeuten. Liebe Marketingleute es ist doch bekannt das Flyer eine sehr geringe Wirksamkeit haben und dagegen ein sehr hohen Aufwand spricht.

Sonstiges: Zeitschriften haben wir im Abo wenn überhaupt als epaper, Kataloge hab ich soweit es ging abgestellt.

Um das ganze zu vervollständigen habe ich von OriginalUnverpackt aus Berlin bei einer meiner Bestellungen den tollen Aufkleber dabei gehabt und angebracht.

Seit dem hat sich der Papiermüll um mehr als die Hälfte bei uns reduziert.

Nachteil: ich habe keine Zeitungen mehr mit denen ich Papiertüten basteln kann für den Biomüll. 🙂

Wie schaut es bei euch so aus?

-> #projectnotrasch  und @zero_schmidt

DIY – Hafermilch

Ich liebe Müsli und ich liebe Kaffee mit Milch aber zu einem möchte ich – persönlich – meinen Milch Konsum reduzieren und zum anderen finde ich es einfach eine leckere Variante.

Wer nicht auf Milch verzichten möchte, es gibt diese entweder in Glasflaschen im Bioladen oder in sogenannten Milchtankstellen. Wir haben eine im Nachbardorf. Da hol ich wenn dann so 2 Liter mische dies noch mit 1 Liter abgekochter Milch und koche das dann bei 70 Grad 10 min. So hab ich 3 Liter nicht ganz so fettiger Milch.

 

Aber zurück zum Beitrag: Hafermilch

Pflanzenmilch findet man leider nicht in Glasflaschen sondern immer nur im Tetrapack. Aus diesem Grund habe ich mich informiert, wie man das ganze selbst machen kann. Für mich zählt immer beim ausprobieren:

Wie aufwendig ist es um es in den Alltag zu integrieren?

Hafermilch bzw. generell Pflanzenmilch ist zum Glück nicht aufwendig oder anstrengend.

Zutaten:

  • Haferkörner (manche machen es auch mit Haferflocken)
  • Wasser

 

Rezept:

  • Haferköner in Wasser einweichen (ich lasse das meist so über Nacht)
  • einmal abseien
  • aufgeweichte Haferkörner mit 1 Liter frischem Wasser auffüllen
  • Alles zusammen in den Mixer ordentlich mixen.
  • durch ein Nusstuch (ich nehm eine Mulltuch) in die Flasche umfüllen
  • süßen mit Xylit wenn gewollt
  • Fertig

 

Das ganze geht mit einigen Pflanzenmilch die Zusammensetzung ist nur ein wenig anders. Eine gesamte Auflistung werde ich demnaechst einmal posten.

 

Viel Spass beim ausprobieren

Wer moechte kann seine Ergebnisse gerne auf Instagram mit dem Hashtag projectnotrash und meinen Namen zero Schmidt verlinken.

Vanille Zucker

Erst mal denken nun vielleicht viele:

Das ist doch in Papier verpackt, also gar nicht so schlimm. Aber die miesten sind in 5er Packungen in Plastik und generell ist es ja viel verpackt.

Deswegen kann man Vanielle Zucker auf zwei Arten müllfrei bekommen.

  1. Vanielle Zucker in Unverpackt Läden lose kaufen
  2. Selbsthergestellt:
    • Zucker
    • Vanielle Stange ausgekratzt

Das einzigartie Armona von Vanille verleiht vielen Süßspeichen das gewisse Etwas bspw. Schlagsahen, Tortencreme oder Teig. Hierfür wird meist nur das Innere benötigt und die ausgekratzten Schoten wandern in den Müll. Allerdings kann man diese wunderbar weiterverwenden, in dem man Vanillezucker selbst herstellt.

Um diesen selber zu machen, werden die übrig gebliebenen Schoten klein geschnitten und zusammen mit dem Zucker in ein luftdicht verschließbares Glas gefüllt. Das ganze wird kräftig geschüttelt und sollte ca. 2 Wochen ziehen lassen. Wenn der Vorrat zu Ende geht, kann man immer wieder Zucker nachfüllen. Die Schote gibt über mehrer Monate ihr wunderbares Aroma ab.

Viel Spaß beim ausprobieren!

 

Sackerl

Wo beim einkaufen wird wohl am meisten Müll von uns Konsumenten gemacht?

Es ist die Obst und Gemüse Abteilung. Verlockend und einfach hängen sie da, schnell abzureißen und schwups im Einkaufswagen. Die Plastiksäckchen um eine Gurke einzupacken.

Moment eine Gurke? Diese kann man doch auch einfach so in den Wagen legen. Oder eine Banane oder eine Melone. Ja hier kann man sofort und ohne große Umstellung Plastik und Müll vermeiden.

Aber was ist mit den Dingen in der Abteilung die einzeln und klein sind? Hierfür gibt es wiederverwendbar Netze. Ich hab meine aktuell im Denn’s gekauft. Es gibt noch andere tolle Anbieter wie Re-Sack oder Naturtaschenlieferant.

Wer handwerklich begabt ist kann diese auch ganz einfach selbst nähen aus alten Vorhängen oder alten Bettwäsche.

Einfach in den Stoffbeutel mit reinpacken und beim einkaufen benutzen. Es kann bzw. darf  sich eigentlich kein Einkaufsladen beschweren. So wurde wieder etwas gespart.

 

Übrigens falls mal nicht etwas dabei ist, die meisten Einkaufsläden stellen gerade auf Papier um, was dann wiederverwendet werden kann für den Biomüll.

 

 

Einmal „To Go“ bitte!

Während der Vorlesung trinkt man als Student gerne mal einen Kaffee…
Vor der Arbeit noch schnell einen Kaffee…
Unterwegs mal eben einen Kaffee…

„Einmal to Go bitte“ hört man immer öfter in den Cafés, denn immer ist die Zeit knapp und in dieser Hinsicht das schnelle mitnehmen praktisch und einfach.  Das Problem an der ganzen  Sachen: der Becher. Dieser wird nach dem Trinken nämlich achtlos weggeworfen. Im besten Fall in einen Mülleimer.  So wird Schritt für Schritt ein rießen Berg an Müll.

„Laut Matthias Zeuner-Hanning, Umweltberater bei der Verbraucherzentrale Bayern, verbrauchen wir pro Kopf im Schnitt 130 Einweg-Becher im Jahr. 60 davon allein für Heißgetränke. Das klingt erst mal nicht so extrem, diese Zahl muss man aber auf die 80 Millionen Einwohner, die Deutschland hat, hochrechnen. Das sind insgesamt dann etwa drei Milliarden Becher, also 320.000 Becher pro Stunde – oder 89 Becher pro Sekunde.“ (Bayrischer Rundfunk: Umweltsauerei Wegwerfbecher)

Demzufolge ist der Müllberg ein großer Teil dem Wergwerf Gedanke der Menschen und dem Konsumverhalten unter Zeitdruck unterzuordnen.

Für mich ist jeder gesparter Becher ein rießen Fortschritt. Inzwischen habe ich mehrere Alternativen. Der erste war dieser Bambus Becher, der super in den Automaten in die Uni passt, in der ich meinen eigenen Becher reinstellen kann.

Des weiteren habe ich noch einen Thermobecher und einen von Villory und Boch der mal im Angebot war. 😉

Sucht das für euch passende aber denkt daran bevor ihr einen To Go Becher nehmt und besser nehmt euch die Zeit zum Kaffee trinken.