Bemerkenswert

Aller Anfang ist ….. leicht! 

Viele Menschen die mich darauf ansprechen meinen: 

Mir ist es bewusst, zu viel Müll, zu viel Plastik…..aber wie fang ich an? Das ist doch schwer! 

Im Grunde: Nein es ist ganz leicht. 

Denn jeder Schritt ist ein Schritt in die richtige Richtung. Das es schon Bewusst ist, ist schon der erste Schritt! 

Und dann ganz langsam Schritt-für-Schritt was man möchte, kann und will. Es muss passen. Aber ein paar Dinge sind einfach für den Start und die sogenannten „Klassiker“: 

– Stoffbeutel überall dabei haben ( mittlerweile habe ich überall einen liegen) 

– soweit es geht Mehrweg kaufen 

– im Glas oder Papier kaufen

– Duschgel durch Seife ersetzen ohne Palmöl 

So und die ersten Plastiksachen sind gespart 🙂 

DIY – Hafermilch

Ich liebe Müsli und ich liebe Kaffee mit Milch aber zu einem möchte ich – persönlich – meinen Milch Konsum reduzieren und zum anderen finde ich es einfach eine leckere Variante.

Wer nicht auf Milch verzichten möchte, es gibt diese entweder in Glasflaschen im Bioladen oder in sogenannten Milchtankstellen. Wir haben eine im Nachbardorf. Da hol ich wenn dann so 2 Liter mische dies noch mit 1 Liter abgekochter Milch und koche das dann bei 70 Grad 10 min. So hab ich 3 Liter nicht ganz so fettiger Milch.

 

Aber zurück zum Beitrag: Hafermilch

Pflanzenmilch findet man leider nicht in Glasflaschen sondern immer nur im Tetrapack. Aus diesem Grund habe ich mich informiert, wie man das ganze selbst machen kann. Für mich zählt immer beim ausprobieren:

Wie aufwendig ist es um es in den Alltag zu integrieren?

Hafermilch bzw. generell Pflanzenmilch ist zum Glück nicht aufwendig oder anstrengend.

Zutaten:

  • Haferkörner (manche machen es auch mit Haferflocken)
  • Wasser

 

Rezept:

  • Haferköner in Wasser einweichen (ich lasse das meist so über Nacht)
  • einmal abseien
  • aufgeweichte Haferkörner mit 1 Liter frischem Wasser auffüllen
  • Alles zusammen in den Mixer ordentlich mixen.
  • durch ein Nusstuch (ich nehm eine Mulltuch) in die Flasche umfüllen
  • süßen mit Xylit wenn gewollt
  • Fertig

 

Das ganze geht mit einigen Pflanzenmilch die Zusammensetzung ist nur ein wenig anders. Eine gesamte Auflistung werde ich demnaechst einmal posten.

 

Viel Spass beim ausprobieren

Wer moechte kann seine Ergebnisse gerne auf Instagram mit dem Hashtag projectnotrash und meinen Namen zero Schmidt verlinken.

Vanille Zucker

Erst mal denken nun vielleicht viele:

Das ist doch in Papier verpackt, also gar nicht so schlimm. Aber die miesten sind in 5er Packungen in Plastik und generell ist es ja viel verpackt.

Deswegen kann man Vanielle Zucker auf zwei Arten müllfrei bekommen.

  1. Vanielle Zucker in Unverpackt Läden lose kaufen
  2. Selbsthergestellt:
    • Zucker
    • Vanielle Stange ausgekratzt

Das einzigartie Armona von Vanille verleiht vielen Süßspeichen das gewisse Etwas bspw. Schlagsahen, Tortencreme oder Teig. Hierfür wird meist nur das Innere benötigt und die ausgekratzten Schoten wandern in den Müll. Allerdings kann man diese wunderbar weiterverwenden, in dem man Vanillezucker selbst herstellt.

Um diesen selber zu machen, werden die übrig gebliebenen Schoten klein geschnitten und zusammen mit dem Zucker in ein luftdicht verschließbares Glas gefüllt. Das ganze wird kräftig geschüttelt und sollte ca. 2 Wochen ziehen lassen. Wenn der Vorrat zu Ende geht, kann man immer wieder Zucker nachfüllen. Die Schote gibt über mehrer Monate ihr wunderbares Aroma ab.

Viel Spaß beim ausprobieren!

 

Sackerl

Wo beim einkaufen wird wohl am meisten Müll von uns Konsumenten gemacht?

Es ist die Obst und Gemüse Abteilung. Verlockend und einfach hängen sie da, schnell abzureißen und schwups im Einkaufswagen. Die Plastiksäckchen um eine Gurke einzupacken.

Moment eine Gurke? Diese kann man doch auch einfach so in den Wagen legen. Oder eine Banane oder eine Melone. Ja hier kann man sofort und ohne große Umstellung Plastik und Müll vermeiden.

Aber was ist mit den Dingen in der Abteilung die einzeln und klein sind? Hierfür gibt es wiederverwendbar Netze. Ich hab meine aktuell im Denn’s gekauft. Es gibt noch andere tolle Anbieter wie Re-Sack oder Naturtaschenlieferant.

Wer handwerklich begabt ist kann diese auch ganz einfach selbst nähen aus alten Vorhängen oder alten Bettwäsche.

Einfach in den Stoffbeutel mit reinpacken und beim einkaufen benutzen. Es kann bzw. darf  sich eigentlich kein Einkaufsladen beschweren. So wurde wieder etwas gespart.

 

Übrigens falls mal nicht etwas dabei ist, die meisten Einkaufsläden stellen gerade auf Papier um, was dann wiederverwendet werden kann für den Biomüll.

 

 

Einmal „To Go“ bitte!

Während der Vorlesung trinkt man als Student gerne mal einen Kaffee…
Vor der Arbeit noch schnell einen Kaffee…
Unterwegs mal eben einen Kaffee…

„Einmal to Go bitte“ hört man immer öfter in den Cafés, denn immer ist die Zeit knapp und in dieser Hinsicht das schnelle mitnehmen praktisch und einfach.  Das Problem an der ganzen  Sachen: der Becher. Dieser wird nach dem Trinken nämlich achtlos weggeworfen. Im besten Fall in einen Mülleimer.  So wird Schritt für Schritt ein rießen Berg an Müll.

„Laut Matthias Zeuner-Hanning, Umweltberater bei der Verbraucherzentrale Bayern, verbrauchen wir pro Kopf im Schnitt 130 Einweg-Becher im Jahr. 60 davon allein für Heißgetränke. Das klingt erst mal nicht so extrem, diese Zahl muss man aber auf die 80 Millionen Einwohner, die Deutschland hat, hochrechnen. Das sind insgesamt dann etwa drei Milliarden Becher, also 320.000 Becher pro Stunde – oder 89 Becher pro Sekunde.“ (Bayrischer Rundfunk: Umweltsauerei Wegwerfbecher)

Demzufolge ist der Müllberg ein großer Teil dem Wergwerf Gedanke der Menschen und dem Konsumverhalten unter Zeitdruck unterzuordnen.

Für mich ist jeder gesparter Becher ein rießen Fortschritt. Inzwischen habe ich mehrere Alternativen. Der erste war dieser Bambus Becher, der super in den Automaten in die Uni passt, in der ich meinen eigenen Becher reinstellen kann.

Des weiteren habe ich noch einen Thermobecher und einen von Villory und Boch der mal im Angebot war. 😉

Sucht das für euch passende aber denkt daran bevor ihr einen To Go Becher nehmt und besser nehmt euch die Zeit zum Kaffee trinken.

Erste Gedanken

Angefangen hat es ja bei mir mit den Windeln meiner Tochter. Ich wollte den ganzen Müll vermeiden und habe mich für Stoffwindeln entschieden (dazu später noch einen Beitrag). Man gelangt in diverse Facebook Gruppen um sich zu informieren und auf einmal liest man einmal hier: „Plastik vermeiden!“ und einmal dort: „Ich versuche zero Waste zu leben.“ Man fragt sich: Was ist das eigentlich? Dadurch gelangt man in weitere Facebook Gruppen und informiert sich im Netz.

Hier bin ich auf das Buch: „Besser Leben ohne Müll“ von Bea Johnson gestoßen. Habe es bestellt und durchgelesen. Ich war fasziniert, wo über all Plastik enthalten ist und wo Müll entsteht. In meinem Kopf wirbelt es durcheinander und immer wieder als ich in meinem Badezimmer war, dachte ich mir: „Hier ist überall Plastik!“

Muss das sein?
Kann man das ändern?
Wo fange ich an?

Um das ganze mir zu verdeutlichen, habe ich all meine Sachen aus Plastik im Bad zusammen gesucht und an einen Platz gestellt. Hiervon habe ich direkt ein Foto gemacht.
Ich war schokiert wie viel es war. (Gleiches kann man gerade zusammen auf Instagram unter #schmidtchallenge erleben)

1. Muss das sein?
Bei manchen Dingen habe ich mich gefragt ob ich sie wirklich brauch und teilweise schon ewig nicht mehr genutzt. Also habe ich beschlossen diese zu leeren und aus meinen Bad zu entfernen.

2. Kann man das ändern?
Welche Dinge brauch ich wirklich und gibt es diese auch ohne Plastik oder gar müllfrei? Hier wurde ich bei einigen Dingen fündig dich später noch genauer vorstelle, wie Shampoo, Duschgel, Zahnbürste usw.

3. Wo fange ich an?
Meine erste persönlich Veränderung waren Duschgel und Handseife. Zu einem weil ich da relativ schnell etwas ändern konnte und zu anderem weil dies als erstes leer war.

Versucht es es mal und geht diese Schritte durch.